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Energie aus Wasserkraft

Der Stausee und der riesige Damm sind nur die am besten sichtbaren Teile der gesamten Anlagen der Kraftwerke Mattmark. Die Elektrizität wird erst viel weiter unten im Tal produziert.

Bei den Kraftwerken Mattmark erfolgt die Energieproduktion in zwei Stufen. Ein erstes Mal wird das Wasser in Zermeiggern turbiniert, dann noch einmal – weit unten im Tal – in Stalden. Gefasst wird das Wasser tief im Fels, 100 Meter unter der Dammkrone. In der Drosselkammer kann der See im Notfall mit einem riesigen Ventil dicht gemacht werden.

Eine Druckleitung führt das Wasser aus dem See an der linken Talseite entlang. Von aussen ist nichts zu sehen, weil die Leitung tief im Felsen liegt.

In der Zentrale Zermeiggern produzieren zwei Francis-Turbinen aus dem gestauten Wasser ein erstes Mal Strom. Im Ausgleichsbecken fliesst das turbinierte Wasser mit dem Wasser aus dem Zwischeneinzugsgebiet zusammen. Von hier kann es auch wieder in den Stausee gepumpt werden. So dient der Stausee als eine Art Batterie. Mit Strom wird das Wasser hochgepumpt und bleibt dort, bis man Strom braucht.

Vom Ausgleichsbecken in Zermeiggern fliesst das Wasser durch einen unterirdischen Stollen weiter. Dieser bringt das Wasser auf der linken Talseite bis hoch über die Zentrale Stalden. Sie liegt tief im Berg. Durch die Druckleitung schiesst das Wasser hier auf vier Pelton-Turbinen. Weil das Wasser in Stalden von viel weiter oben auf die Turbinen trifft, hat es nun wesentlich mehr Energie als noch in Zermeiggern.

In der grossen Freiluftschaltanlage in Stalden kann der Strom ins Netz eingespeist werden.